Gesetz

SEC sucht frühes Urteil im Rechtsstreit um Kiks 100 Millionen Dollar ICO

Die United States Securities and Exchange Commission (SEC) hat ein frühes summarisches Urteil in ihrer Klage gegen Kik wegen des 100-Millionen-Dollar-KIN-Anfangsangebots (ICO) des Nachrichtenunternehmens im Jahr 2017 beantragt.

Die SEC brachte ihren Fall gegen Kik erstmals im Juni 2019 vor. Die Kommission argumentierte, dass das ICO des Unternehmens eine klare Ausgabe von Wertpapieren und Bitcoin Revolution beinhaltete. Während Kik versucht hat, zu behaupten, dass KIN eine Währung und kein Wertpapier umfasst, behauptet die SEC, „unbestrittene Beweise“ für das Gegenteil zu haben. Die SEC stellt dies fest:

„Kiks Angebot und Verkauf von Kin im Jahr 2017 war ein Angebot und Verkauf von Investitionsverträgen an die Öffentlichkeit, die nicht bei der SEC registriert wurden und für die es keine Ausnahme von der Registrierung nach dem Gesetz gab.

Kik verkaufte über eine halbe Billion Wertmarken an Investoren außerhalb Kanadas und brachte im September 2017 über sein ICO 100 Millionen Dollar auf.

Bitcoin Revolution in den USA

Kik beschuldigt, nicht lizenzierte Wertpapiere zu verteilen

Die Kommission behauptet, dass Kik die Anleger unverhohlen darüber informiert habe, dass die Preise für KIN mit der wachsenden Nachfrage nach den Marken steigen würden – was einen nackten Verstoß gegen das Wertpapiergesetz durch die Kultivierung einer Gewinnerwartung unter den Anlegern darstellt.

Die SEC bemerkte auch, dass das Unternehmen den potentiellen Spendern versicherte, es werde „entscheidende Arbeit leisten, um diese Nachfrage anzukurbeln“.

SEC beantragt dauerhafte Unterlassungsverfügung gegen Kik

Die SEC behauptete, dass die Struktur von Kiks Angebot „Tausenden von Anlegern den Schutz und die erforderlichen Offenlegungen gemäß den Bundeswertpapiergesetzen vorenthielt“.

Die Kommission strebt eine dauerhafte Unterlassungsverfügung gegen das kanadische Unternehmen an, zusätzlich zu Strafen, Ausspucken von Kiks „unrechtmäßig erworbenen Gewinnen“ und Zinsen.

Die Regulierungsbehörde argumentierte, dass Kiks „Pivot“ in die Ausgabe digitaler Token durch jahrelange Verluste aus seinem kostenlosen Nachrichtendienst motiviert war.

Klage verschlimmert Kiks finanzielle Schwierigkeiten

Die Klage hat Kiks wirtschaftliche Schwierigkeiten weiter verschärft, da das Unternehmen angekündigt hat, seinen kostenlosen Nachrichtendienst im September letzten Jahres einzustellen.